Jedem Tierchen sein Pläsierchen
Mittwoch, Juni 15th, 2011Mein Ex-Verlag leistete sich vom Gewinn der 77. Auflagen und der Verfilmung der Päpstin ein Gefängnis. Einen halben Quadratmeter habe ich finanziert.
Zugabe: Maurenbrecher für alle
Mein Ex-Verlag leistete sich vom Gewinn der 77. Auflagen und der Verfilmung der Päpstin ein Gefängnis. Einen halben Quadratmeter habe ich finanziert.
Zugabe: Maurenbrecher für alle
… war die erwartete dufte Sause. Wer die gestrige Ausgabe Nummer 15 verpasste, kann sie wahrscheinlich demnächst über diese Super-Seite hören, wo sich momentan immerhin die vorherigen Sendungen finden.
Vorgestern haben mein Neunjähriger und ich uns kurzerhand an der Sternfahrt beteiligt, wobei wir uns glücklicherweise für die Kinderstrecke entschieden hatten. Zwei bis vier Stunden in der Hitze mit dem Rad durch die City, das genügte uns. Zusammen mit 100 Kindern und deren Erziehungsberechtigten vom Rosa Lux übern Hauptbahnhof zur Siegessäule. Mal den Öko in uns raus lassen, weil weder die Bundesliga noch die Oberliga läuft. Allerdings wurde ich auf dem 17. Juni etwas grantig, weil dort für die 150.000 Teilnehmer nur wenige Brause- und Bockwurstbuden bereit standen. Und dann die Preise … für jeden Scheiß mindestens 3,- Euro … und kein Pepsi-Paradies weit und breit. Bio, Bio, Bio. Dogma, Dogma, Dogma. Denken die Typen von der Grünen Liga, dass jeder Arbeiter nach Tarif bezahlt wird, dass jeder Schreiberling dufte Stipendien bekommt? Ich gewann den Eindruck, die alten Grünen wären die neue FDP. Wir haben uns die Schlagerpopmucke am Brandenburger Tor nur für zwei Lieder gegeben, sind zurück in den Osten gerollt, haben am Alex jeder ne Cola konsumiert und den BFC-Spieler N.P., der morgen im Finale des Berliner Pilsner Pokals sein Tor schiessen wird, beim knutschen mit einer Madame observiert.
Übermorgen werden Ahne und ich über einen Mäusesender unsere entschleunigten Lieder aus einem muffigen Studiokeller in die duftenden Haushalte übermitteln. Ich bin einerseits gespannt, ob unser Ping-Pong-auflegen funktioniert; anderseits aber sicher, dass mir das Spaß machen wird. Ich steuere zum Beispiel ein Lied bei, dass ich schon hundertmal gehört habe, nämlich Ougenweides Vertonung des Walter von der Vogelweide-Textes “Wol mich der Stunde”; sowie irgendein Lied der CD, die ich mir heute aus der Biblio geholt habe, Wenzel singt Christoph Hein, da müsste doch ein Schocker bei sein. Momentan höre ich heimlich ABBAs Honey Honey von zwei Tschechen.
Zugabe: ABBAs Waterloo auf deutsch.