Archive for Juni, 2011

Besucht den Klub der Republik …

Freitag, Juni 24th, 2011

… solange er noch existiert, nämlich im Laufe dieses Jahres. Die Surfpoeten ziehen etwas voreilig zum  13. Juli 2011 um, und zwar in den Pfefferberg. Aufgrund dieser Info habe ich bei der vorgestrigen Show vergessen, eine Quizrunde einzulegen. Die Frage wäre gewesen: In welchem unserer Nachbarländer gratuliert man als Geburtstagsgast nicht nur dem, äh, Kind, sondern der gesamten Familie. Die Antwort lautet fälschlicherweise oft ”Polen”, doch richtig ist “Niederlande”. Kann ich an dieser Stelle verraten, denn den Preis, eine Holger-Biege-LP, habe ich der Ex-Surfpoeten-Kassen-Dame Sara geschenkt, weil sie zum zweiten Mal denselben Mann heiratet, nämlich Jordan, den derzeitigen Kassenwart, ohne dass sie sich vorher haben scheiden lassen. Ein alter EU-Trick, wegen dem Zaster. Jordan, ein Ausländer zwar, aber weder Pole noch Niederländer.

Ein berühmter Kinderarzt und Literat postete mir einen Link zu einem englischsprachigen Artikel über das Berliner-Pilsner-Pokalfinale zu. Wer sich mit dem Text beschäftigt, hat schon mindestens zehn Minuten der Wartezeit bis zum DFB-Pokalspiel rumgekriegt. Merke: Sonnabend, 30. Juli, ab 15:30 im Cantianstadion, BFC Dynamo gegen 1.FC Kaiserslautern.  

Surfpoeten

Mittwoch, Juni 22nd, 2011

Weil ich an einem Demo für mein nächstes Werk arbeite, habe ich mich endlich informiert, wann ich “das” mit ”s” oder “ss” schreiben muss. Wobei ich nicht versprechen will, dass ich mit “das” und “dass” heute bei den Surfpoeten einige Quizrunden veranstalten werde. Voraussichtlich habe ich genug zu tun mit dem Geschichten vorlesen, Schallplatten auflegen und Rauchen angewöhnen.

Pankow bleibt weinrot

Samstag, Juni 18th, 2011

Scheint modern zu werden, der NPD in der Innenstadt das Demonstrationsrecht einzuräumen und dafür tausende Berliner verrückt zu machen. Immerhin erlebten Pankow & Mitte gestern kein ähnliches Tohuwabohu wie neulich Kreuzberg. Es wurde angenommen, der braune Spuk käme aus dem U-Bahnhof  am Rosa-Luxemburg-Platz hervor, um vor dem Parteihaus der Linken des Arbeiteraufstands vom 17. Juni 1953 “zu gedenken”, er kam aber über die Linienstraße, und einige Versprengte wohl auch aus der Straßburger. Na, da war was los, vor meiner einstigen Wohnung, auf der Torstraße! Der Tagesspiegel spricht von 50 NPDern und 500 Gegendemonstranten, aber ich sah eher 25 gegen 777, sowie ausreichend Polizei. Und weil ich gerade bei den Zahlen bin, hier ist die Nummer vom Ermittlungsausschuß, die man bei derartigen Veranstaltungen parat haben sollte, um den Namen eines Bekannten zu übermitteln, der plötzlich von mehreren Staatsdienern in eine Wanne katapultiert wurde: 030-6922222.  

Zugabe: junge Welt.