Surfpoetenselbsterfahrungsschnelldurchlauf

 after the show

Vorgestern verzeichneten die Surfpoeten mal wieder einen überdurchschnittlichen Zuspruch, auch was die Anzahl der Gastleser betraf. Ich fand die Schohse gut, Tube hielt sie für zu lang, Konrad für zu unliterarisch und der Leutnant war schon vor dem Beginn so lustig-irre drauf, was aber nicht von den Ginseng-Mango-Drops kam, die ich zuvor in der Apotheke gekauft hatte. Meine dreiseitige Story “Warum warten in Waren?” hatte ich im letzten Herbst nach einem Auswärtsauftritt geschrieben und bisher nie vorgelesen. Die erste Seite war insgesamt etwas langweilig, wurde aber durch das Klingeln meines Taschentelefons etwas aufgepeppt. Herr Tulpe war da, aha. Die Seiten 2 und 3 kann ich beim Kantinenlesen und anderswo vorlesen. 2:1 sozusagen.

Gestern stieg im Wedding ´ne Buchvorstellungssause im homeground der browserboys. Das La Luz war nicht so dufte beheizt, die ohnehin kaufunwilligen Zuschauer froren uns fast von dannen. Ich hatte aber meine Freude, nicht nur aufgrund der langen Unterhosen, die, wenn man sich für solche interessiert, kaufen kann, für 2 Euro außerhalb des S-Bahnrings, oder für 20 Euro innerhalb von selbigem. Naja, gemessen an der Zuschauerzahl gab es erstaunlich viel Geld, vermutlich von ´nem Amt von um die Ecke.

Auf dem Foto sehen wir: Michael-Andre´ Werner, Karsten Krampitz, Anselm Neft, mich und Jan Koch. Eener soll ´n car killer sein.

Im Tonträgerarsenal heute wieder entdeckt: Kill Bill Vol. 2

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