Tomas Tulpe, Interview.
Samstag, Dezember 5th, 2009Vorab aus dem nächsten Zugriff!, mein Interview mit Tomas Tulpe.
Du bist berühmt in Magdeburg, willst aber kein Held der Börde bleiben.
Ruhm ist nicht messbar. Es gibt Menschen die andere Theorien vertreten. Dazu gehöre ich nicht. Sonst würde ich eine andere Theorie vertreten. Meine Heimatstadt ist Haldensleben. Ich hätte dort bleiben können, musste aber nach Berlin, weil ich in der Kaskelstraße anonym leben kann. Den Ruhm habe ich meinem grandiosen Aussehen zu verdanken. Auch die Musik spielt eine Rolle für meine Fans. Neulich wollte eine junge Frau meine Unterschrift. So etwas kann natürlich auch passieren. Das sind dann die Schattenseiten des Ruhms! Ich gebe jedoch gern Jugendlichen Autogramme.
Fußball-Fan-Treffen ähneln den Treffen von Klassen-Clowns, du passt da rein, willst aber nicht. Warum?
In der 5. Klasse knallte mir der Ball an den Kopf. Mein Sportlehrer Herr Baum ist schuld. Er sah auch nicht aus wie er heißt. Obwohl das bei mir ähnlich ist. Moment! Wir sehen eigentlich beide so aus, wie der andere heißt! Hab ich vorher nie so gesehen. Danke für diese offenbarende Frage! Vielleicht nimmst Du mich mal mit zum Fußball!?
Nun wohnhaft in Rummelsburg, dem neuen In-Bezirk, oder?
Ich wollte auch in der Wohnung den Puls der Stadt spüren. Weshalb gerade Rummelsburg zum In-Bezirk wurde ist klar! Hier leben viele Menschen in wenigen Häusern. Das gibt es in anderen Stadtteilen nur umgekehrt.
“Disco” heißt deine aktuelle Single-Hoffnung. Soll das der Sommer-Hit 2010 werden?
Natürlich! Deshalb erscheint der Song am 8. Januar. Ich schrieb den Titel 1998 und habe ihn bis 2002 immer wieder gespielt. Dann brauchte ich eine Auszeit. Ich dachte damals, dass ich wie ein normaler Mensch ein normales Leben führen könnte. Das gelang mir nicht. Deshalb bleibe ich dem Showbusiness von nun an treu!
Wo kann man dich lebendig auf der Bühne sehen?
Gern würde ich für die Leser des Zugriff! mal im Stadion auftreten. Vielleicht würde ich auch ein Fußball-Lied singen.