Koreanischer Tee is alle
Ick trink grad den letztn Schluck vom mitjebrachtn Tee aus Seoul. N Foto vom leern Glas erspar ick uns. Dafür jibs ens von nettn koreanischn Schriftstellern, die auf na Demo warn, damit ihr Schaffen weiterhin als Beruf anerkannt wird, und da ham se n Plakat entdeckt, wo ick als proletarischer Dichter anjekündicht wurde, deshalb kam se am Freitach dem 13. zu meener Lesung, damals im November. Namentlich kenn ick die Schriftsteller alle nich, aber dit jeht ja hier alljemein um die Völkerfreundschaft. Na, meene Mutter wird den Tee, den ick ihr mitjebracht hab, bestimmt nich trinken, weil, wat die Kleinjärtnerin nich kennt, trinkt se nich. Sie hat den Tee bestimmt in ne Schrankwand jestellt, für jut, wenn ma Besuch kommt. Klar, ick werd se am Wochnende besuchn und den Tee in ne Manteltasche rutschn lassn. Bier hat se ja nich im Hause, meene liebe Frau Mutter.
Im Tonträgerarsenal fast verschollen, aber heute wieder entdeckt: Kraftwerk, 1986, ”Electric Cafe”
Dezember 18th, 2009 at 21:44
Spätestens bei Deiner Wiederkehr anläßlich der Nord-Süd-Wiedervereinigung werden alle koreanischen Literaten Badekappenfrisuren tragen…;-)))
Gruß ausm Winterwald
Dezember 19th, 2009 at 13:41
Oh, nächstes Jahr schon? Findet die Wiedervereinigung im Rahmen der Feierlichkeiten des WM-Duells statt? Eher wächst mir wohl ein schwarzer Schopf.
Gruß aus der Stadt des Friedens.